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<title>Benjamin Fein</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Benjamin Fein</span></h1>
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<p><b>Benjamin „Dopey Benny“ Fein</b> (eigentlich <i>Benjamin Feinschneider</i>) (* <a href="1887" title="1887">1887</a> <a href="Lower_East_Side" title="Lower East Side">Lower East Side</a>, <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a>; † <a href="1962" title="1962">1962</a>) war ein US-amerikanischer <a href="Mobster" title="Mobster">Mobster</a>, der heute der <a href="Kosher_Nostra" title="Kosher Nostra">Kosher Nostra</a> zugerechnet wird.
</p><p>Er beherrschte mit seinen Schlägern das sogenannte <a href="Racketeering" title="Racketeering">„Labor Racketeering“</a>, wurde unter anderem wegen geringfügigem <a href="Verm%C3%B6gensdelikt" title="Vermögensdelikt">Diebstahl</a> und schwerem Raub sowie <a href="Mord" title="Mord">Mord</a> angeklagt, wurde aber zweimal mangels Beweisen freigesprochen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühe_Jahre"><span id="Fr.C3.BChe_Jahre"></span>Frühe Jahre</h3></div>
<p>Benjamin Fein, der Sohn jüdischer Einwanderer aus Österreich schlug sich in seiner Jugend in der <a href="Lower_East_Side" title="Lower East Side">Lower East Side</a> zunächst als <a href="Taschendiebstahl" title="Taschendiebstahl">Taschendieb</a> durch. Im Jahre 1905 gründete er seine eigene Räuberbande. Fein wurde ertappt, musste eine fünfjährige Haftstrafe nur zum Teil absitzen und verbüßte 3½ Jahre, die er wegen bewaffneten Raubes erhalten hatte, im Elmira-Gefängnis. Nach seiner Freilassung im Jahre 1910 stieß Fein zu Jack Zeligs Bande, der den größten Teil der ehemaligen <a href="Eastman_Gang" title="Eastman Gang">Eastman Gang</a> unter seine Kontrolle gebracht hatte.
</p><p>Dort begann er mit der <a href="Schutzgelderpressung" title="Schutzgelderpressung">Schutzgelderpressung</a> im <a href="Garment_District_(Manhattan)" title="Garment District (Manhattan)">Garment District</a> von <a href="Manhattan" title="Manhattan">Manhattan</a>, der mit den <a href="Sweatshop" title="Sweatshop">„Sweatshops“</a> der Bekleidungsindustrie vollgestopft war, vermietete seine Schläger an Gewerkschafter und Unternehmer des Bezirks und griff auf diese Weise in die ohnehin gewalttätigen <a href="Arbeitskampf" title="Arbeitskampf">Arbeitskämpfe</a> ein. Dadurch soll er ein Jahreseinkommen von rund 20.000 US-Dollar erzielt haben.
</p><p>Feins Bande fungierte auch für andere <a href="Kosher_Nostra" title="Kosher Nostra">Kosher Nostras</a> als Sammelbecken, so wurde in den 1910er Jahren u. a. <a href="Waxey_Gordon" title="Waxey Gordon">Waxey Gordon</a> aufgenommen.
</p><p>1913 taten sich mehrere kleinere Schlägerbanden zusammen, um das von Fein und Joseph Rosenzweig gehaltene Gewaltmonopol zu brechen. Daraufhin gab es eine große Schießerei, die auf der <i>Grand Street</i> und <i>Forsyth Street</i> stattfand. Dies war der Anfang einer vierjährigen Auseinandersetzung, die als einer der sogenannten „<a href="Labor_Slugger_War" title="Labor Slugger War">Labor Slugger Wars</a>“ in die Geschichte einging.
</p><p>Als Fein 1914 verhaftet wurde und die Unterstützung seiner politischen Verbindungen ausblieb, sagte Fein aus. Es kam zur Anklage von elf Gangstern und 21 Gewerkschaftern, aber niemand wurde verurteilt. Im selben Jahr wurde Fein erneut verhaftet, diesmal wegen Mord an dem Gerichtsschreiber <i>Frederich Strauss</i>, der zufällig während einer <i>Schießerei</i> in der Nähe des <i>St. Mark's Place</i> in die Schusslinien geraten und getötet worden war. Da er jedoch von <a href="Zeuge" title="Zeuge">Zeugen</a> des Vorfalls nicht erkannt werden konnte, wurde er freigelassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erneute_Anklagen">Erneute Anklagen</h3></div>
<p>Nach seiner Freilassung im Jahre 1917 war Feins Macht erheblich zurückgegangen, da er sich für fast drei Jahre nicht um seine Geschäfte kümmern konnte. Deshalb zog er sich aus seiner alten Tätigkeit zurück und wurde nun in Sachen <a href="Bekleidung" class="mw-redirect" title="Bekleidung">Bekleidung</a> ein erfolgreicher Geschäftsmann.
</p><p>Nach 13 Jahren ohne Anklage musste Fein 1931 erneut vor Gericht erscheinen. Fein wurde zusammen mit <i>Samuel Hirsch</i> und <i>Samuel Rubin</i> angeklagt. Ihnen wurde vorgeworfen, auf verbrecherische und tätliche Weise <i>Mortimer Kahn</i> aus <a href="Brooklyn" title="Brooklyn">Brooklyn</a> mit Säure angegriffen zu haben.
</p><p>1941 wurde Fein zusammen mit <i>Abraham Cohen</i>, John Ferraro und zwei Geschäftsmännern aus <a href="Dallas" title="Dallas">Dallas</a> auf Anweisung von Staatsanwalt <a href="Thomas_E._Dewey" title="Thomas E. Dewey">Thomas E. Dewey</a> verhaftet, da sie in die Beschaffung einer kürzlich gestohlenen Warenladung im Wert von 10.000 US-Dollar verwickelt waren. Er und Cohen wurden als Anführer der Gang verurteilt. Im Weiteren wurde ihnen bewaffneter Raub und <a href="Einbruch" title="Einbruch">Einbruch</a> vorgeworfen, wodurch sie im Verlauf von drei Jahren über 250.000 US-Dollar ergaunert hätten.
</p><p>Trotz seiner vier <a href="Jugendstrafe" title="Jugendstrafe">Jugendstrafen</a> wurde Benjamin Fein eine lebenslange Haftstrafe erspart und stattdessen eine 10- bis 20-jährige Haftstrafe ausgesprochen. Über das weitere Schicksal Benjamin Feins ist nichts bekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mugshots.com/Gangsters/Benny+Fein.htm">Benjamin Fein</a> auf <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mugshots.com">Mugshots.com</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://sixforfive.blogspot.com/search?q=benjamin+fein">Six For Five blog: „AN ILLUSTRATED HISTORY OF JEWISH GANGSTERS AND SCHLAMMERS IN NEW YORK CITY FROM 1900 - 1941“</a> auf sixforfive.blogspot.com (englisch)</li></ul>
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Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-02" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Benjamin_Fein&amp;oldid=262052961">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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